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Bub and Bob are back!

verfasst am 06.08.2009

Puzzle Bobble (auch unter dem Namen Bust-a-Move bekannt) gehört ja zu jener Gruppe von Spielen, die jeder kennt und auch scho nmal gespielt hat, aber kaum einer weiß wenn man ihn darauf anspricht, wie das Spiel überhaupt heißt, geschweige denn, ob jetzt das Original oder doch nur eine billige Flash-Kopie gespielt wurde. Leider. Auch Bub&Bob - sofern die beiden in der gespielten Variante auftauchen - bleiben unerkannt, und das, obwohl es die Helden von Bubble Bobble sind. Was? auch noch nie gehört? Eine Schande, ehrlich.

So, für alle die ich jetzt noch nicht verscheucht hab: Puzzle Bobble ist ein geniales Arcade-Puzzle-Spiel mit enormen Suchfaktor. Das Spielprinzip ist - wie so oft - mehr als einfach. Ein vorgegebener Haufen von bunten Blasen muss aufgelöst werden, indem man der Reihe nach weitere hinzufügt; drei sich berührende Blasen gleicher Farbe lösen sich auf, alle daran hängenden verschwinden ebenfalls. Ist das Spielfeld leer geräumt, ist das Level geschafft.

Für die Wii selbst gibt's auch schon eine Puzzle Bobble-Version, die jedoch - sofern man den Reviews im Netz glauben kann - mehr als schlecht sein soll; eine umso größere Freude ist es, dass Puzzle Bobble Plus sich an die Arcadespiele anlehnt und keinerlei halbherzig umgesetzte Wiimote-Pointer-Steuerung verpasst bekommen hat; es spielt sich also wie gewohnt und wie's sich's mMn auch gehört per Steuerkreuz und Feuerknopf.

Korrektur

verfasst am 06.08.2009

Den vorigen Eintrag hab ich - lt. den untenstehenden Zeiten - ganze elf(!) Monate nach der letzen Partie geschrieben; sowas sollte ich in Zukunft unterlassen, denn heute hab ich doch glatt das Spiel angeworfen ... und bin jetzt maßlos enttäuscht. Die Grafik ist teils schlimmer als auf dem N64, die Kamera nicht nur nervig, sondern eine wahre Katastrophe und der Spielspaß in Folge dessen nach zwei Minuten verschwunden.

Einziger Lichtblick war die heute gespielte Gauntlet-Sequenz; wär doch nur das ganze Spiel so. OK, die Videosequenzen - eigentlich ein Wahnsinn, wenn man sich's kurz mal durchdenkt - sind auch sehenswert, doch das kann man wohl auch von einer Zeichentrick-Versoftung erwarten, nicht?

Die Bewertung hab ich jetzt kurzerhand von 5/10 auf 3/10 zurückgestutzt; sorry Simpsons, das musste jetzt einfach sein.

Bits&Bytes

verfasst am 04.08.2009

Noch ein paar Extras:

Videos

Downloads

Indipendent-Helden

verfasst am 04.08.2009

Zwei junge Männer verbringen unzähligen Stunden in diversen Kaffeehäusern und Bibliotheken - Gratis-WLAN(!) - um ein Spiel zu programmieren; ein Spiel, für das die beiden lange keinen Publisher finden bis sie auf diversen (Indi-)Spiele-Messen unzählig Preise abstauben und praktisch über Nacht bekannt werden. Die Rede ist von 2D Boy und ihrem Spiel World of Goo.

Spielerisch ist's simple: durch Kombination von Goo-Bällen baut man sich Türme und Brücken um eines der Rohre, die in der Goo-Welt so mir-nichts-dir-nichts aufgetaucht sind, zu erreichen; selbstverständlich muss ressourcenschonend gebaut werden, da einerseits nur eine begrenzte Anzahl von Goo-Bällen pro Level vorhanden sind und andererseits auch eine gewisse Mindestanzahl von diesen in die Rohre gesaugt werden sollen.

Diese überzeugende Grundidee verbunden mit einer musikalischen Begleitung par excellence und einer unglaublich schönen grafischen Umsetzung ergibt eines der besten Spiele für die Wii und darf eigentlich in keiner Spielesammlung fehlen.

Kultig?

verfasst am 03.08.2009

Ja, die Simpsons. Seit Dekaden im TV und vor zwei Jahren dann - endlich - auch auf der Leinwand. Die Erwartungen an den Kinofilm waren selbstverständlich enorm und der Kassenerfolgt mehr oder weniger vorprogrammiert; eine (weitere) Videospielumsetzung schien logisch.

Grafisch ist das Ganze anfänglich sehr gut umgesetzt und trifft vor allem auch den Stil der Serie; bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass einige Levels sehr detailarm aufgebaut sind. Soundtechnisch sieht's leider ähnlich aus.

Ein weiteres Manko: die Kamera nervt gewaltig und erschwert unnötig die unzähligen Kletter/Spring-Einlagen.

Gut gelungen ist wiederum die Story, die wohlgemerkt nicht an den Film angelehnt ist. Mit viel Liebe zum Detail wird die Videospielbranche selbst auf veralbert; sogar Videospielklischees à la "Türn die man nicht öffnen kann" gibt's zu entdecken und sammeln.

Summasummarum ist's ein durschnittliches Spielchen geworden, das in Folge dessen nur für Simpsons-Fans ein wirkliches Muss ist.

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Benjamin Wimmer, Wien, 2007-2026