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Guybrush Threepwood - Mighty Pirate™

verfasst am 31.07.2009

Mit Tales of Monkey Island - Chapter 1 - Launch of the Screaming Narwhal meldet sich eine der unterhaltsamsten Adventure-Serien zurück und das Unglaubliche gelingt (fast): Chapter 1 spielt sich (fast) wunderbar. Der Humor ist spitze, die unzähligen Anspielungen - Chuck die Pflanze, Murray usw. - erfreuen die Fans erster Stunde und die Rätsel sind auch wie damals

So, 2x (fast)?! Zum Ersten: die Grafik von ToMI ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Sicher, Pixelgrafik wie bei Secret of Monkey Island und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge wär nicht möglich gewesen, jedoch Cartoon-Grafik à la Curse of Monkey Island... das wär's mMn gewesen. Egal, nach 15 Min. hat's mich eigentlich nicht mehr gestört, da Dank der sehr gut funktionierenden Steuerung von Guybrush und auch dem Interface, ich mich sowieso nur mehr auf das Erforschen der Insel, die logischen Rätsel und vor allem auf die sehr, sehr, sehr guten Dialoge konzentriert habe, quasi eben eh (fast) perfekt.

Das zweite (fast): Hänger, Ruckler, zu stark komprimierte Audios. Nachdem Telltale Games die WiiWare-Fassung auf 40MB reduzieren musste - das ist leider die Maximalgröße für WiiWare-Titel; Danke, Nintendo - wurde eben an allen Ecken und Enden gespart; genauer gesagt: bei den Animationen und auch - leider manchmal deutlich hörbar - bei der Tonspur. Weiters dürfte die Wii auch Performancetechnisch etwas überschätzt worden sein, denn bei einigen Szenen bricht die Framerate sichtbar ein.

Nichts desto trotz spielt sich Tales of Monkey Island erfrischend gut und fordernd.

Genug getrödelt, ich muss jetzt los und La Esponja Grande suchen

Fun, Fun, Fun

verfasst am 25.07.2009

Zwölf Disziplinen umfasst der Wii Sports-Nachfolger - wobei davon zwei (Golf und Bowling) recycelt wurden - mit denen uns Nintendo die Wiimote-Erweiterung Motion Plus (WM+) schmackhaft machen möchte.

Tischtennis
Was Tennis für Wii Sports war, ist Tischtennis für Wii Sports Resort: einfach zu spielen und unglaublich kurzweilig. Dank WM+ geht sowohl das richtige Platzieren als auch das Anschneiden der Bälle leicht von der Hand. Der zweite Spielmodus ist das klassische Bälle retournieren.

Golf
Zugegeben, Golf hab ich bei Wii Sports nur 2-3x probiert und scheint bei Wii Sports Ressort ziemlich ähnlich aufgebaut; neue Kurse sind selbstverständlich dazugekommen.
Größter Unterschied ist, dass über WM+ die genaue Haltung des Schlägers erkannt wird, d.h. eine Drehung des Handgelenks wird 1-zu-1 erfasst.
Die erste Proberunde macht auf jeden Fall Lust auf mehr, wobei es Golfprofis wahrscheinlich zu wenig sein wird, aber es gibt ja auch Tiger Woods PGA Tour 10.

Basketball
Tja, unerwartet spannend und herausfordernd ist die Basketball-Umsetzung. Während das 3-Punkte-Werfen eine reine Highscore-Jagd ist, wobei das jetzt nichts Negatives ist, entpuppt sich die 3-gegen-3-Variante als durchaus komplex, aber dennoch einfach zu spielen - und macht vor allem zu zweit viel Spaß.

Kanu-Fahren
Hört sich lustiger an als es in Wirklichkeit ist: paddeln auf der Wii. Richtig spaßig ist's wahrscheinlich erst, wenn man zu viert in einem Kanu sitzt...

Wake-Boarding
Nett umgesetzt und kinderleicht zu bedienen. Meine Motivation nach der ersten Runde weiterzuspielen ging aber leider gegen 0.

Fliegen
Schön Einfach durch über Wuhu-Island düsen und sich die unzähligen Sehenswürdigkeiten - von einem Schloss über eine Vulkan bis hin zu versteckten Buchten gibt's alles - ansehen. Ich hoffe, es dauert mehrere Runden bis man jeden Winkel der Insel kennt.

Bogenschießen
Bogenschießen geht eigentlich ziemlich straight-forward, soll heißen: die Wiimote ist der Bogen, der Nunchuk die Sehne, per Z-Knopf wird letztere dann losgelassen und schon flitzt der Pfeil Richtung Scheibe. Distanz und Wind gilt es selbstverständlich auch zu berücksichtigen.

Schwertkampf
Seit der Ankündigung der Wii warten unzählige Star-Wars-Fans auf ein Spiel mit ordentlich umgesetzten Lichtschwertduellen. Mit Wii Sports Resort ist dieser Traum - wenn auch nicht wirklich - in Erfüllung gegangen. Dank WM+ schwingt kämpft man entweder 1-gegen-1 oder 1-alle durch Wuhu-Island. Spaßig.

Noch nicht probiert:
Radfahren
Frisbee-Werfen
Jet-Boot
Bowling

Noch was gibt's: Stempel, quasi für jede Sportart/Variante gibt's mehrere vordefinierte Ziele zu erreichen. Hat man eines davon geschafft, bekommt man einen Stempel in seinen virtuellen Spielepass. Motivation hallo!

Herrlich!

verfasst am 24.07.2009

Schon lange nicht mehr so begeistert gewesen.

Flying through the air

verfasst am 24.07.2009

Ok, WWII ist jetzt nicht unbedingt das Setting das mich Videospielmäßig interessiert, jedoch wollte ich unbedingt ein "Fliegerspiel" für die Wii und sowohl Heatseeker als auch Wing Island trafen genauso wenig meinen Geschmack und nachdem's leider kein Endless Sky gibt, muss halt jetzt Blazing Angels herhalten.

Flugtechnisch ist's nett gelöst: durch Neigung des Nunchuks steuert man den Flieger, die Geschwindigkeit wird per Analog-Stick geregelt. Schon nach ein paar Minuten gelingen auch bereits die erste Flüge durch enge Häuserschluchten

Das Flugtraining - hier ist noch quasi "freies fliegen" möglich - ist abgeschlossen, jetzt bin ich auf die ersten Missionen gespannt.

Spielbergs Spiel

verfasst am 24.07.2009

Von Anfang an ging's bei jeder Newsmeldung zu Boom Blox um Steven Spielberg. Genau, der Steven-Jaws-1941-ET-Indy-Goonies-JP-Spielberg mischt neuerdings auch in der Spielebranche mit. Boom Blox - sein erster Titel - sollte vor allem ein Spiel werden, das "er mit seinen Kindern spielen kann", quasi Fokus: Spielspaß.

So, wenn große Namen auf die Spielepackung geschrieben werden ist das für Spieleveteranen eher abschreckend bzw. ein Hinweis darauf, dass ein sehr schlechtes Spiel trotz alledem in hohen Stückzahlen verkauft werden soll.

Boom Blox scheint hier die Ausnahme der Regel zu sein, denn es wurde von den Kritikern mehr als gelobt (Metacritic: 85) und auch von den Spielern begeistert aufgenommen (VGChartz: 0,95 Mio), wobei hier auch der Preis mitgespielt haben dürfte, da Boom Blox sogar in Österreich am Erstverkaufstag nur € 39.90 gekostet hat.

Zum Spiel selbst: Dosenschießen x Jenga = Boom Blox und das in über 300 verschiedenen Variationen. Hört sich einfach an und lässt sich auch so spielen: geworfen wird wie im richtigen Leben, also zielen (zeigen und Knopf drücken/halten), ausholen (ähm, ausholen halt) und werfen (werfen und Knopf auslassen). Voila, der virtuelle Ball kracht in die Bauklötze, die wiederum physikalisch korrekt umfallen und schon sind wir - neben der einfachen Steuerung - beim zweiten Highlight des Spiels: der Physik. Kein Wurf lässt sich 1-zu-1 wiederholen und das bedeutet, dass die Steine nicht immer so fallen, wie man sich's wünscht. Durch diesen Effekt verwischt Boom Blox die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt auf wunderbare Weise und einem befreienden Schimpfen auf die blöden Steine, die zwar - wie soll's anders sein - genau richtig vom Spieler getroffen wurden, jedoch nicht nach rechts sondern links umkippen - steht nichts mehr im Weg.

Dank der Zielvorgaben - bspw. mit nur einem Wurf alle Blöcke umwerfen - und der sehr gut durchdachten Aufstellungen der Blöcke bleibt Boom Blox sowohl motivierend als auch konstant herausfordernd.

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Benjamin Wimmer, Wien, 2007-2026